3 Fragen zum Thema ... Rockcycle® und Nachhaltigkeit

Beantwortet von Markus Schröder

Steinwolle von ROCKWOOL kann recycelt werden

Herr Schröder,

... wie kann der Kunde seine Steinwolle am besten entsorgen?

Markus Schröder:
Viele Verarbeiter sind gern mal zur Deponie gefahren. Aber die Lagerung dort ist schwierig und wird immer kostspieliger. Und die Alternative der thermischen Verwertung (Verbrennung) ist – zum Glück - nicht möglich, denn Steinwolle ist nichtbrennbar.

Unsere Lösung: Verarbeiter besorgen sich unsere „Big Bags“, in die rund 1,5 Kubikmeter Steinwolle passen und packen die übriggebliebenen Reste und Verschnitte rein.

Der Abholservice ist inklusive. Und so landet die nicht verwendete Steinwolle wieder bei uns. Wir nennen dieses System Rockcycle.

Ein innerer Kreislauf entsteht also. Was ist dann das Besondere an diesem Recycling-Prozess?

Markus Schröder:
Ob bereits verwendete oder neue Steinwolle, das Ergebnis nach dem Verarbeitungsprozess hat immer die gleiche hohe Qualität. Sowohl Basalt als auch gesammelte Steinwolle werden bei ca. 1.400 Grad Celsius eingeschmolzen. Im Grunde sind dann 100 Prozent wiederverwendbar. Dabei bleibt, wie gesagt, die Qualität des Endprodukts immer die Gleiche. Das ist das Schöne an der Steinwolle.

Wie nachhaltig sind die Schröders denn zu Hause?

Markus Schröder:
Im Jahr 2006 haben wir unseren Altbau umfassend energetisch saniert, alle Außenflächen dick gedämmt und eine neue, auf den stark reduzierten Heizwärmebedarf abgestimmte Heizungsanlage eingebaut. Damit sparen wir locker 65 Prozent an Energie.

Wir versuchen, den Müll zu reduzieren und nicht ständig etwas Neues zu kaufen. Das Wichtigste für uns: Wir bemühen uns, regional einzukaufen. Mit wachsendem Erfolg.

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Auch meine Familie und ich versuchen, den Müll zu reduzieren und nicht ständig etwas Neues zu kaufen.

Markus Schröder

Senior Produktmanager, DEUTSCHE ROCKWOOL
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