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Besonders im Gebäudebestand sind Decken meist nicht oder nur unzureichend gedämmt. Dabei sind insbesondere die Kellerdeckendämmung und die Dämmung der obersten Geschossdecke sehr effektive und wirtschaftliche Dämmmaßnahmen. 

Eine Deckendämmung reduziert zum einen Wärmeverluste, verhindert also, dass die Wärme aus einem Raum ungehindert nach oben oder unten abfließt. Zum anderen sorgt eine Dämmung aus Steinwolle dafür, dass Geräusche von Schritten, Musik oder sonstiger Lärm aus dem jeweils oberen Stockwerk nicht ungedämpft in die darunter liegenden Räume dringen. Neben einem guten Wärmeschutz bietet eine Deckendämmung aus Steinwolle zusätzlich also auch eine hohe Schallabsorption und sorgt für mehr Ruhe in Ihren vier Wänden. Zudem ist Steinwolle nichtbrennbar und hat einen Schmelzpunkt von über 1.000 °C. Das bringt im Brandfall ein Plus an Sicherheit.

Bei der Deckendämmung unterscheidet man folgende Anwendungen:

  • Kellerdeckendämmung
    Kalte Füße, obwohl die Heizung voll aufgedreht ist? Die Ursache findet sich meist im Keller. Besonders in Altbauten ist eine Kellerdeckendämmung nur selten vorhanden, sodass die Wärme aus den Wohnräumen nahezu ungehindert abfließen kann.
  • Dämmung der obersten Geschossdecke
    Mit einer Steinwolle-Dämmung auf der obersten Geschossdecke bleibt die Wärme dort, wo sie hingehört. Ausschlaggebend für die Wahl der geeigneten Dämmung ist die Nutzung des Dachbodens. Soll der Dachboden begeh- oder belastbar sein oder ist das nicht erforderlich?
  • Dämmung Holzbalkendecke
    Im Holzbau existieren verschiedene Deckenkonstruktionen, z. B. Massivholz- oder Holzbalkendecken. Zur Reduzierung der Schallübertragung sollten Sie den Hohlraum bei Holzbalkendecken vollständig mit Dämmstoff ausfüllen. 
  • Abgehängte Decke
    Mit abgehängten Decken können Sie Raumhöhen reduzieren, schadhafte Decken renovieren, unansehnliche Rohdecken kaschieren oder im Deckenhohlraum geführte Installationen verdecken. Mit einer Dämmung können Sie hierbei den Wärme-, Schall und Brandschutz der Deckenkonstruktion erheblich verbessern. 

Unsere Schwestergesellschaft Rockfon bietet ein komplettes Sortiment an Deckensystemen, bei denen Akustikdeckenplatten aus Steinwolle mit Chicago Metallic Abhangsystemen und verschiedenem Zubehör kombiniert werden.

 

Förderung für Ihre Deckendämmung

Eine Deckendämmung senkt den Energieverbrauch und ist somit gleichermaßen gut für den Geldbeutel und ein Plus fürs (Wohn-)Klima. Zudem können Sie sich finanzielle Unterstützung vom Staat sichern.

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FAQs – oft gestellte Fragen zur Deckendämmung

Deckendämmung

Was sind die Vorteile einer Deckendämmung?

Eine Deckendämmung aus ROCKWOOL Steinwolle bietet einen hervorragenden Wärmeschutz und verhindert, dass die Heizkosten buchstäblich durch die Decke gehen. Gleichzeitig verbessert unsere Dämmung den Schall- und Brandschutz. Das sorgt für die nötige Ruhe in den darunterliegenden Räumen und ein Plus an Sicherheit im Brandfall.  

Welche Deckendämmung ist sinnvoll?

Eine Deckendämmung kann sowohl unter als auch auf und in manchen Fällen sogar innerhalb einer Geschossdecke erfolgen. Denn was für den einen Raum die Decke ist, ist für den darüber liegenden Raum der Fußboden. Es sollte immer gut überlegt werden, was das Ziel der jeweiligen Dämmmaßnahme sein soll. Während eine Kellerdeckendämmung beispielsweise für warme Füße im Erdgeschoss sorgen soll, hat die Dämmung der obersten Geschossdecke primär zum Ziel, Wärmeverluste durch die Decke zu minimieren.

In der Regel stellen insbesondere die Kellerdeckendämmung und die Dämmung der obersten Geschossdecke sehr effektive und wirtschaftliche  Dämmmaßnahmen dar. 

In jedem Fall lohnt es sich, sich über Fördermöglichkeiten von geplanten Dämmmaßnahmen zu informieren.

Außerdem kann es durchaus sinnvoll sein, einen Experten zu Rate zu ziehen, der den energetischen Ist-Zustand mit dem energetischen Soll-Zustand vergleicht und Auskunft über die ideale Dämmung gibt. 

Wie dick muss eine Deckendämmung sein?

Die Energieeinsparverordung (EnEV) gibt für die Kellerdeckendämmung und die Dämmung der obersten Geschossdecke bestimmte U-Werte vor. 

Für die Altbausanierung schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) bei der Kellerdeckendämmung einen Grenzwert für den U-Wert von 0,30 W/(m²∙K) vor. Mit einer 120 mm starken Kellerdeckendämmung von ROCKWOOL (z.B. Planarock Top) in der Wärmeleitfähigkeit λ = 0,035 W/(m∙K) wird diese Vorgabe in der Regel erfüllt. 

Die oberste Geschossdecke muss gemäß EnEV so gedämmt sein,  dass ein U-Wert von 0,24 W/(m∙K) nicht überschritten wird. Diese Anforderung erfüllen Sie in der Regel mit einer 140 mm starken Dämmung von ROCKWOOL (z.B. Tegarock oder Varirock 035) in der Wärmeleitfähigkeit λ = 0,035 W/(m∙K).

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