Konstruktiv setzt das Flamingohaus auf die Kombination unterschiedlicher Baustoffe. Ein Stahlbetonskelett aus Stützen, Wohnungstrennwänden, Filigrandecken und einem sauber gearbeiteten Treppenhauskern bildet die tragende Struktur des Gebäudes. In dieses Skelett eingesetzt sind hochgedämmte Holzrahmenwände.
Die Hybridkombination aus Holz und Beton erlaubt den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und senkt den CO2-Fußabdruck des Gebäudes gegenüber einer reinen Massivbauweise. Beton stellt den Schallschutz zwischen den Wohnungen sicher und dient zugleich als gestalterisches Element in der Innenarchitektur. Geschliffene Estriche und robuste Oberflächen ersetzen zusätzliche Ausbauschichten. So wird der Materialeinsatz gesenkt und gleichzeitig die Dauerhaftigkeit der Konstruktion erhöht.