3 Fragen … zum Thema Fassadenschäden vorbeugen

Detailansicht einer hellgrauen, strukturierten Putzfassade mit großer Abplatzung in der Mitte.

Benedikt Schrenk: Entscheidend sind drei Punkte: eine sorgfältige Bestandsaufnahme, eine belastbare Planung und eine konsequente Wartung der Fassade. Und zwar im Bestand ebenso wie im Neubau. Nur wenn diese Grundlagen stimmen, kann eine Fassade ihre vorgesehene Lebensdauer erreichen und das Risiko von Schäden deutlich reduziert werden.

Bild: © ROCKWOOL Wall Systems

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Wartung entscheidet über die Lebensdauer

Fassaden sind langlebig. Ein klassisches WDVS zum Beispiel ist auf eine Lebensdauer von etwa 50 Jahren ausgelegt. Diese wird aber nur erreicht, wenn die Fassade nach der Abnahme regelmäßig gewartet wird und Schäden frühzeitig und fachgerecht ausgebessert werden.

Bild: © ROCKWOOL Wall Systems

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Klinkerriemchen ermöglichen unterschiedliche Verlegearten und Fugenbilder, während Naturstein zusätzlich eine große Bandbreite an Texturen und Oberflächenbearbeitungen bietet. Beide fördern dadurch sehr individuelle und hochwertige Fassadengestaltungen. Aufgrund der geringen Verformungsfähigkeit von Klinker und Naturstein müssen thermische und baubedingte Bewegungen jedoch gezielt berücksichtigt werden, etwa durch eine geeignete Materialabstimmung, Fugenplanung und präzise handwerkliche Ausführung. Es gibt also verschiedenste Aufbauten, die alle fachgerecht ausgeführt für eine robuste, ansprechende und langlebige Fassade sorgen.

Bild: © ROCKWOOL Wall Systems

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Dämmstoffverschnitt zurückführen statt entsorgen

Ein wichtiger Baustein für mehr Nachhaltigkeit sind Rücknahme- und Recyclinglösungen. Im Baugewerbe werden noch immer viele Baustoffe als Rest- oder Sondermüll entsorgt. Genau hier setzen Systeme wie Rockcycle an. Steinwolle-Verschnitt von der Baustelle wird gesammelt, sortenrein über Big Bags in die ROCKWOOL Werke transportiert, und gelangt so wieder in den Produktionskreislauf.

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