3 Fragen zum Thema ... Holzbauten schützen

Als einer der ältesten Werkstoffe der Menschheit gewinnt Holz wieder an Bedeutung: Die lange vorherrschende Skepsis gegenüber dem brennbaren Material weicht der Anerkennung seiner vielfältigen Möglichkeiten. Als leichter, gut verarbeitbarer Baustoff bietet Holz nicht nur konstruktive Vorteile, sondern leistet durch seine Funktion als CO₂-Speicher und nachwachsende Ressource einen wichtigen Beitrag zum klimabewussten Bauen.

Aufeinandergestapelte Baumstämme, von denen man die Schnittkanten und Jahresringe sieht.

Das über Jahrhunderte gesammelte Wissen rund um den Werkstoff wird heute durch zahlreiche Innovationen ergänzt, etwa durch intelligente Dämmlösungen. Sascha Karallus, Produktmanager bei ROCKWOOL, erklärt im Interview, wie aktuelle Herausforderungen bei Holzbauten gelöst werden können.

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Grundlage für die bauordnungsrechtlichen Anforderungen sind – wie bei allen Gebäuden – die jeweiligen Landesbauordnungen der Bundesländer. Konkretisiert werden die Anforderungen in den Verwaltungsvorschriften Technische Baubestimmungen (MVV TB) sowie Regelwerken für Sonderbauten. Bauordnungsrechtlich relevant sind die einzelnen Rechtsvorschriften jedoch erst, wenn sie offiziell in den Bundesländern eingeführt wurden. Besonders wichtig für den mehrgeschossigen Holzbau ist die Muster-Holzbau-Richtlinie (MHolzBauRL), deren neueste Fassung offiziell im Mai 2025 veröffentlicht wurde.

Bild: © Salvador Rios /unsplash

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Ideal für Holzbauten in Übereinstimmung mit der MHolzBauRL ist die ROCKWOOL Fassadendämmplatte Woodrock Protect. Mit ihr wurden vielfältige Lösungen in der Außenwand bereits geprüft und sie kann nach der neuen MHolzBauRL vereinfacht an der Außenseite der Außenwand eingesetzt werden.

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Unser Tipp für die sichere Vorgabenerfüllung: Ausschließlich geprüfte Systemlösungen bzw. zugelassene Materialkombinationen einsetzen, sowie die Herstellervorgaben zur Ausführung konsequent beachten und nachvollziehbar dokumentieren.

Sascha Karallus

Produktmanager bei ROCKWOOL

Entscheidend ist es, sich die Bestandssituation und die Auswirkungen der Veränderungen sowohl statisch als auch baukonstruktiv und bauphysikalisch bewusst zu machen. Gerade in der Detailausbildung zeigt sich, ob Lösungen etwa für Wärmebrücken oder Hohlräume, technisch überzeugend umgesetzt wurden. Für unzugängliche Hohlräume hat sich z. B. eine Einblasdämmung mit Steinwolle, wie mit Fillrock RG oder Fillrock RG Plus, als sehr hilfreich erwiesen, um das Gebäude energetisch aufzuwerten.

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Bauprojekte sind erfolgreich nachhaltig, wenn Planung, Materialwahl, Fertigung, Bau und Rückbau ganzheitlich als System gedacht werden.

Sascha Karallus

Produktmanager bei ROCKWOOL

Hilfestellung für Planer geben die EPDs (Environmental Product Declarations) und unterschiedliche Nachhaltigkeits-Zertifizierungen. Ein Materialpass und eine genaue Dokumentation über die verwendeten Baustoffe und Konstruktionen kann bei der späteren Demontage und Wiederverwendung helfen. Entscheidend für diese Art der Kreislaufwirtschaft ist auch die Minimierung von Baustellenabfällen. Vor diesem Hintergrund bietet ROCKWOOL den Abfallrücknahme-Service Rockcycle an.

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