Speedrock II
Die Putzträgerlamelle Speedrock II ist eine Steinwolle-Lamelle mit stehender Faser als Kernstück für rein geklebte WDVS auf mineralischen und Holzuntergründen. Sie zeichnet sich durch ihre Nichtbrennbarkeit und hohe Querzugfestigkeit aus.
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Anwendungen
- Fassade / Außenwand
- Wärmedämmverbundsystem
Produktbeschreibung
Speedrock II ist eine für die hohen Anforderungen eines rein geklebten Wärmedämmverbundsystems (WDVS) konzipierte Putzträgerlamelle.
Sie verfügt u. a. über eine hohe Abreißfestigkeit und kann so bis zu einer Windsogkraft von 1,6 kN/m² dübelfrei verlegt werden.
Aufgrund der beidseitigen Haftbrückenbeschichtung können Klebe- sowie Armierungsmörtel maschinell, ohne Pressspachtelung, aufgebracht werden.
Sie kann u. a. in WDVS auf mineralischen und Holzuntergründen oder in keramischen WDVS eingesetzt werden.
- nichtbrennbar, A1, nicht glimmend
- Schmelzpunkt > 1000 °C
- bis zu 1,6 kN/m² Windsogkraft dübelfrei
- beidseitige Haftbrückenbeschichtung
- keine Pressspachtelung nötig
- recycelbar
Technische Daten
| Eigenschaft | Zeichen/Klasse | Wert | Einheit | Norm |
|---|---|---|---|---|
| Anwendungsgebiet | WAP-zh - Außendämmung der Wand unter Putz DI - Innendämmung der Decke | DIN 4108-10 | ||
| Oberfläche | wässrige, pigmentierte Haftbrückenbeschichtung auf Silikatbasis auf beiden Oberflächen | |||
| Brandverhalten | nichtbrennbar, A1 | DIN EN 13501-1 | ||
| Glimmverhalten | keine Neigung zu kontinuierlichem Schwelen | DIN EN 16733 | ||
| Schmelzpunkt | Schmelzpunkt der Steinwolle > 1000 °C | °C | DIN 4102-17 | |
| Nennwert der Wärmeleitfähigkeit | λᴅ | 0,040 | W/m∙K | DIN EN 13162 |
| Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit | λʙ | 0,041 | W/m∙K | DIN 4108-4 |
| Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl | MU | µ = 1 | DIN EN 12086 | |
| Druckspannung bei 10% Stauchung / Druckfestigkeit | CS(10\Y) / CS(Y) | σ10 ≥ 40 | kPa | DIN EN 826 |
| Scherfestigkeit | SS | τ ≥ 20 | kPa | DIN EN 12090 |
| Schermodul | ≥ 1,0 | MPa | DIN EN 12090 | |
| Grenzabmaße für die Dicke | T | T5 | DIN EN 823 | |
| Dimensionsstabilität | DS | DS(70,-) | DIN EN 1604 | |
| Langzeitige Wasseraufnahme | WL(P) | Wlp ≤ 3,0 | kg/m² | DIN EN 12087 |
| Dynamische Steifigkeit (dickenbezogen) | SD | 250 (60-100 mm); 180 (110-240 mm); n.d. (≥ 240 mm) | MN/m³ | DIN EN 29052-1 |
| Längenbezogener Strömungswiderstand | AFᵣ | ≥ 15 | kPa∙s/m² | DIN EN 29053 |
| Bezeichnungsschlüssel | MW-EN 13162-T5-DS(70,-)-CS(Y)40-TR80-WL(P)-SDi*-MU1-AFr15-SS20 |
Dickenabhängige Eigenschaften
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- 300
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Anwendungsbereich
Wärme-, Schall- und Brandschutz im Alt- und Neubaubereich durch die Anwendung in einem Wärmedämm-Verbundsystem an Außenwänden. Bei tragfähigem Untergrund bis Windsoglasten von < 1,6 kN/ m² auch ohne Verdübelung einsetzbar.
Verarbeitungshinweise
Bei der Speedrock II kann der Klebemörtel maschinell auf den Untergrund aufgebracht werden. Aufgrund der Haftbrückenbeschichtung kann die Speedrock II ohne weitere, vorherige Pressspachtelung direkt in das Frischmörtelbett eingeschwommen werden. Mindestens 50% der Wandoberfläche müssen durch Klebemörtelstreifen bedeckt sein.
Weitere Anforderungen an das maschinelle Wulstverfahren sind den allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung/Bauartengenehmigung des Systemhalters zu entnehmen.
Der Klebemörtel kann alternativ direkt vollflächig auf die Lamelle appliziert werden. Auch hier ist keine vorherige Pressspachtelung nötig. Vor Ansetzen der Lamelle ist der Klebemörtel mit einer Zahntraufel aufzukämme.
Bei nicht tragfähigem Untergrund und Windlasten ab 1,6 kN/m² erfolgt die Verdübelung gemäß den Angaben der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung/Bauartengenehmigung des Systemhalters.
Die Speedrock II lässt sich durch die putzseitige Haftbrückenbeschichtung direkt verputzen. Eine vorherige Pressspachtelung ist hierbei ebenfalls nicht notwendig.
Besondere Hinweise
Ein Abschleifen der Lamellenoberflächen bei zu großen Unebenheiten ist nicht statthaft.
Der Dämmstoff muss vor und während der Verarbeitung vor Feuchteeinwirkung (Regen) geschützt werden, ggf. ist das Gerüst abzuplanen.
Bei der Verarbeitung des Dämmstoffs sollte der Baukörper auch hinsichtlich anderer Gewerke (Estrich, Innenputz, etc.) im Bauablauf möglichst trocken sein. Grundsätzlich muss jedoch die Oberfläche des Untergrundes trocken sein.
Mögliche spätere Störungen im Trocknungsprozess wie z. B. Verfärbungen des Putzes oder Schädigungen des Putzes können hierdurch minimiert werden.
Vertrieb
Der Vertrieb erfolgt als Bestandteil von Wärmedämm-Verbundsystemen durch Anbieter von Wärmedämm-Verbundsystemen.
Unbedingt zu beachten
Steinwolle-Dämmstoffe sind stets trocken zu lagern, einzubauen und danach vor Feuchtigkeit zu schützen. Durchfeuchteter Dämmstoff darf nicht eingebaut werden.
Die Anwendungs- und Verlegehinweise der Hersteller sonstiger verwendeter Komponenten sind ebenso wie sonstige behördliche, technische und die Sicherheit betreffende Vorgaben , so auch der Berufsgenossenschaft, unbedingt zu beachten.
Lieferprogramm
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