Zum Haupt-Inhalt springen

Randstreifen RST

Steinwolle-Dämmstreifen zur Vermeidung von Schall- und Wärmebrücken zwischen schwimmendem Estrich, aufgehendem Mauerwerk sowie zwischen leichten Trockenbauwänden und anschließenden Bauteilen.

product, product page, germany, gbi, randstreifen, rst, plate, PIM

1/1

Anwendungen

  • Fußboden
  • Innen- und Trennwand
  • Trennwand

Produktbeschreibung

Der RST Randdämmstreifen ist ein elastischer, Steinwolle-Randdämmstreifen für die seitliche Schallentkopplung von schwimmenden Estrichkonstruktionen.

Geeignet bei Naß- und Trockenestrichen und wird entweder auf der Rohdecke oder der ersten Dämmlage rund um aufgehende Bauteile, wie Wände und Stützen gestellt.

Bei Naßestrichen ist die PE-Trennfolienlage bis zur OK des Randdämmstreifens zu ziehen, um die Dämmung vor dem Estrichanmachwasser zu schützen.

  • nichtbrennbar, Euroklasse A1
  • Schmelzpunkt > 1000 °C, nicht glimmend
  • schalldämmend
  • diffusionsoffen
  • schnell und leicht zu verarbeiten
  • recycelbar

Technische Daten

EigenschaftZeichen/KlasseWertEinheitNorm
Brandverhaltennichtbrennbar, A1DIN EN 13501-1
Glimmverhaltenkeine Neigung zu kontinuierlichem SchwelenDIN EN 16733
Schmelzpunkt> 1000°CDIN 4102-17
ZusammendrückbarkeitCPc ≤ 5mmDIN EN 12431
WasserdampfdiffusionswiderstandszahlMUµ=1DIN EN 12086
Längenbezogener StrömungswiderstandAFᵣ≥ 25kPa∙s/m²DIN EN 29053
BezeichnungsschlüsselMW-EN 13162-T6-CP5-AFr25-MU1

Anwendungsbereich

Elastischer, nichtbrennbarer Steinwolle-Randdämmstreifen für die seitliche Schallentkopplung von schwimmenden Estrichkonstruktionen sowie für die sichere Schallentkopplung leichter Ständerwände.

Verarbeitungshinweise

Der Randdämmstreifen RST ist vor dem Einbau der Trittschalldämmung in ausreichender Höhe einzubauen. Der Randdämmstreifen ist durchgehend an allen aufgehenden Bauteilen zu verlegen und so zu dimensionieren, dass er mindestens bis zur Oberkante des Oberbelags reicht.

Hierzu sind die Dicken der Trittschalldämmung, des Estrichs, des Fußbodenbelags und etwaiger weiterer Schichten zu addieren. Nach der

Verlegung des Bodenbelags ist der Randdämmstreifen bündig abzuschneiden.

Bei einlagigen Trittschalldämmlagen ist der Randdämmstreifen auf den tragenden Untergrund zu verlegen, bei mehrlagigen Dämmschichten muss der Randdämmstreifen vor dem Einbringen der Dämmschicht für die Schalldämmung verlegt sein.

Beim Einsatz von Nassestrichen ist der Randdämmstreifen RST gegen Estrichanmachwasser und das Eindringen von Frischestrich zu schützen.

Zum Schutz des Randdämmstreifens können PE-Folien mit einer Dicke von mindestens 0,1 mm (oder Membranen mit vergleichbaren wasserabweisenden Eigenschaften) eingesetzt werden. Die Schutzfolie ist mit ausreichender Überlappung zu verlegen. Beim Einsatz von Fließestrichen sind Überlappungen zu verkleben. Der Randdämmstreifen muss mit eingebunden werden.

Der Randdämmstreifen ist auch bei der Verwendung von Gussasphaltestrichen und Heizestrichen einsetzbar.

Besondere Hinweise

Der Randdämmstreifen RST muss gegen Lageveränderung beim Einbringen des Estrichs gesichert sein. Hierzu kann der Randdämmstreifen z. B. mit doppelseitigem Klebeband an die aufgehenden Bauteile fixiert werden. Schallbrücken durch harte Verbindungen zwischen Estrich und aufgehenden Bauteilen sind zu vermeiden. Eine Beeinträchtigung der schallentkoppelnden Wirkung kann ansonsten nicht ausgeschlossen werden.

Unbedingt zu beachten

Etwaige Verbindungen zwischen Estrich und aufgehenden Bauteilen und tragendem Untergrund, z. B. durch Mörtelreste, sollten aus schallschutztechnischen Gründen vermieden werden. Steinwolle-Dämmstoffe sind stets trocken zu lagern und trocken einzubauen. Die Anwendungs- und Verlegehinweise der Hersteller sonstiger verwendeter Komponenten sind ebenso wie sonstige behördliche, technische und die Sicherheit betreffende Vorgaben, so auch der Berufsgenossenschaft, unbedingt zu beachten.

Lieferprogramm