Das Rockflow Regenwasserspeichersystem wurde bei der Umgestaltung von zwei Mulden in Westreenen im Wohnbaugebiet Loo in der niederländischen Gemeinde Duiven verwendet. Durch Verwendung unseres intelligenten Wassermanagementsystems konnte die Tiefe der Mulden von ursprünglich zwei Metern verringert werden.

Gefährliche und verunreinigte Rigolen

Die Rigolen stellten seit geraumer Zeit ein Ärgernis dar. Diese Mulden sind zwei Meter tief, sodass sie eine Gefahrenquelle für Kinder darstellen und zudem schwierig instandzuhalten sind. Diese Rigolen sind jetzt mit Hilfe des Rockflow Regenwasserspeichersystems umgestaltet worden. Der tiefe Graben ist dadurch zu einer attraktiven Grünfläche geworden. Dies macht die Rigolen sicher und einfach instandzuhalten, ohne dass die Zwischenspeicherkapazität für Regenwasser reduziert wird. Vaarkamp, ein Bauunternehmen aus Ede, hat mittlerweile die Gräben bearbeitet und die Tiefe auf 0,4 m reduziert.

Beschwerden von Anwohnern über die unsicheren und unsauberen Rigolen (Wasserableitungsvorrichtungen mit Versickerung), die während der ursprünglichen Bauzeit errichtet wurden, veranlassten die Umgestaltung dieser beiden Versickerungsmulden im Wohnviertel Westreenen in Loo. Die Gemeinde Duiven stellte zudem fest, dass die Kosten für die Bewirtschaftung und Instandhaltung dieser Regenwassersysteme in die Höhe schossen.

"Die Sickergräben sind etwa zwei Meter tief und 150 Meter lang und stellen eine unsichere Situation dar, wenn sie mit Wasser gefüllt sind. „Weil sie zu tief sind, um mit Maschinen instandgehalten zu werden, müssen sie per Hand gemäht werden. Diese Form der Instandhaltung ist sehr aufwändig und verursacht hohe Kosten für die Gemeinde.“ In diesem Viertel wohnen viele junge Familien mit kleinen Kindern. "Die steilen Böschungen der Senken waren für die Kinder in der Umgebung unsicher. Kurzum, wir haben diese Beschwerden sehr ernst genommen und nach einer Lösung für die Sickermulden gesucht", so Segers weiter.

Clevere Wasserwirtschaft

Angesichts der Bestimmungen der niederländischen Behörden, die eine Einbeziehung von Wasserrückhaltemaßnahmen bei der Planung von Neubauprojekten vorschreibt (der sogenannte Watertoets), schienen diese beiden tiefen Mulden die einzige Option in den Plänen für die Wohnsiedlung Westreenen in Loo im Jahr 2013 zu sein. Diese Anforderungen an das Wasserrückhaltevermögen wurden übrigens nicht nur durch die Sickermulden erfüllt, sondern auch durch das Ausheben eines Grabens. Die ursprünglichen Speicheranforderungen von 848 m3 für diesen Planungsbereich ist zwischen den Mulden (581 m3) und dem Graben (267 m3) aufgeteilt worden. Die Mulden tragen daher dazu bei, die örtlichen Planungsanforderungen zu erfüllen, ohne dass die Gemeindeverwaltung dafür zusätzliche Bauflächen einbüßen musste.

„Die Option, tiefe Mulden zu verwenden, war niemals ideal“, sagt Rutger Traag, Tiefbauingenieur und Berater der Gemeindeverwaltung von Duiven. "Sie ähnelten eher großen Wassergräben als kleinen Senken." Traag entdeckte Rockflow als Lösung. „Das Rockflow Versickerungssystem ist eine ausgezeichnete und praktische Lösung, die in nur zwei Wochen in die Mulden eingefügt wurde“, sagt Traag. „Das System kann 97 % der Wasserspeicherung übernehmen, sodass es praktisch keine Verluste bei der Regenwasserspeicherkapazität gibt. Die Böschungsneigung der Mulden wurde leicht modifiziert, um ein rechteckiges Becken zu schaffen, das den Versickerungsspeicher enthält. „Das Rockflow Wassermanagementsystem ist so robust, dass eine flache Bodenschicht ausreicht, damit es von einem Bagger oder Rasenmäher befahren werden kann, ohne dass die Steinwolle beschädigt wird“, führt Herr Traag weiter aus. „Das System kann im Boden jahrelang intakt bleiben, ohne irgendwelche Auswirkungen auf das Material. Diese Qualitätsmerkmale spielten eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung für Rockflow. Die Mulden behalten ihre Funktion als Regenwasserspeicher, sie bleiben gut gepflegt und sind kinderfreundlich.

Ein weiterer Vorteil des Regenwasserspeichersystems besteht laut Traag darin, dass sich die Mulden praktisch unmittelbar an den Zufahrten zu den Wohngebäuden befinden. Das würde die Anpflanzung einer Buchenhecke um die Mulden ermöglichen, was die Markierung der Grundstücksgrenzen verbessern würde. „Es ist für uns einfacher, die Mulden des Geländes zu pflegen, was das Erscheinungsbild des Gebiets erheblich verbessert“, sagt Traag. „Die Instandhaltungskosten sind jetzt auch niedriger. Eine manuelle Instandhaltung ist nicht länger erforderlich, da wir einen Aufsitzrasenmäher zum Mähen verwenden können. Das sind 4.000 EUR weniger pro Jahr.“

100 % recycelbare Steinwolle

Wim Jakobs ist ein Ingenieur bei Vaarkamp in Ede und ein Spezialist für kleinere Ingenieurbauprojekte. Jacobs leitet das Management dieses Rigolenprojekts, bestellt das für das Projekt erforderliche Material und bleibt dabei immer in engem Kontakt mit dem Kunden, der Gemeindeverwaltung von Duiven. Außerdem ist es seine Aufgabe, die Anwohner über den Fortgang des Projekts ständig auf dem Laufenden zu halten. Er äußert sich begeistert über Rockflow. „Dies ist ein hervorragendes System für die Neugestaltung der Rigole. Es macht sie sicherer und pflegeleichter, ohne dabei ihre Funktionalität zu verlieren", so Jacobs. Dank des Wassermanagementsystems aus vollständig recycelbarer Steinwolle bleibt der Regenwasserspeicher für viele Jahre intakt. „Die Steinwolle hat eine inhärente Filterfunktion, so dass immer genug Wasser in den Boden oder die Kanalisation abgeleitet wird“, sagt Jacobs.

Wout Tiedink wohnt seit 2017 in der Gegend von Westreenen in Loo. Nach seiner Aussage ist das Viertel ein attraktive, stilvolle Neubau-Wohnsiedlung. „Die unsauberen, schlecht instandgehaltenen Rigolen waren aber ein Schandfleck“, sagt er. Ein Grund für ihn und andere Anwohner, sich zusammenzuschließen und Rudi Segers von der Gemeindeverwaltung Duiven aufzufordern, Maßnahmen in Bezug auf die Rigolen zu ergreifen. „Es gab immer mehr Beschwerden von Anwohnern aus der Gegend wegen unsicherer Rigolen, die von Unkraut bedeckt waren, das nicht gemäht werden konnte.“ Tiedink sagt, dass die Gemeinde sofort offen dafür war, eine schnelle Lösung zu finden, aber es stand nur ein begrenztes Budget zur Verfügung. „Das Wassermanagementsystem war die perfekte Lösung“, sagt Tiedink. „Es ist unauffällig und macht die Rigolen flacher. Der unordentliche Graben ist zu einer attraktiven Grünfläche geworden.“

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